Man kann ja von Jeans halten was man mag, aber sie haben ein großartiges Feature eingebaut: die Münztasche.

Levi Strauss, der Erfinder der Jeans hatte sich schon etwas mit seiner neuartigen Arbeitshose gedacht. Nietenverstärkte Nähte an Hosen sind klasse, wenn man als Goldgräber arbeitet oder, wie die weltweite Erfolgsgeschichte zeigt, auch für ziemlich viele andere Bereiche. Der mit Indigo gefärbte blaue Baumwollstoff Denim zusammen mit orangenfarbenen Nähten und Nieten ist heute weltweit bekannt. Ein unterschätztes Detail aber ist es, das es uns mittlerweile am meisten angetan hat: die Münztasche. Als Kinder haben wir nicht verstanden, warum es bei Jeans in der großen rechten Tasche noch eine kleinere gibt. Was sollte man dort hineintun?

Heute wissen wir genau, was dort hinsoll: all das Wechselgeld, das man leider noch nicht immer vermeiden kann. Die Entscheidung für unseren kleinen und flachen Geldbeutel ohne Münzfach hat sich absolut gelohnt. Nur die kleinen Münzen nerven uns noch ab und an. Jeans haben die perfekte Lösung dafür: eine kleine Tasche, in die man sie hineinschmeißen kann. Klein, weil man eh nicht so viele Münzen mit sich rumtragen sollte. In der Hose integriert, weil Münzen eine Geldbörse nur unnötig aufblähen und den Stoff zerstören.

Heute sind die Nieten an Jeans mehr aus dekorativen Zwecken angebracht. Nach Gold suchen wir zumindest selten. Das Jeansblau ist auch etwas aus der Mode. Aber die Münztasche ist heute nötiger denn je.