Wir erinnern uns noch an die Umstellung von D-Mark auf Euro mit Beginn des Jahres 2002. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir uns an die neue Währung gewöhnt haben. Aber seit vielen Jahren rechnen wir ganz selbstverständlich in Euro. Damit unterscheiden wir uns scheinbar von einem großen Teil unserer Mitmenschen. Denn etwa die Hälfte der Deutschen rechnet Einkäufe immer noch in Mark um.

Aber auch in einem anderen Punkt unterscheiden wir uns von vielen unserer Mitmenschen: Viele Deutsche sind große Fans von Bargeld und tragen mit Vorliebe ihr Sparschwein spazieren. Uns hingegen nervt Bargeld und wir zahlen so oft wie möglich mit Karte. Denn das hält den Geldbeutel flach und verhindert, dass unsere Hosen ausbeulen. Die Möglichkeiten, mit Karte zu zahlen, verbessern sich auch stetig, inzwischen kann man zum Beispiel auch die Taxifahrt bargeldlos bezahlen. Aber bis das die Mehrheit tut, sind wir gerne Pioniere. Unser flacher Geldbeutel ohne Münzfach enthält einige Karten und einen Schein für den Notfall. Damit kommen wir gut durch den Tag. Das Münzfach unserer Hosen brauche ich eigentlich nur noch selten.