Neun Tipps für ein flaches Portemonnaie (plus Bonustipp)

 

Eine Materie nimmt bekanntermaßen den Platz ein, der ihr angeboten wird. So ist das auch mit dem Inhalt eines Portemonnaies. Je größer dieses ist, desto mehr Karten, Kleingeld und Zettel wirst du auftreiben, um es zum bersten zu bringen. Man kann eine großes Portemonnaie leider nicht halb voll lassen! Hier sind deshalb unsere neun selbsterprobten Tipps für eine flaches Portemonnaie. Inklusive Bonustipi.

1. Stelle dich der Frage: Was brauche ich wirklich jeden Tag?
Wenn du dich mit dieser Frage ernsthaft und ehrlich konfrontierst, wirst du schnell feststellen, dass du einen Großteil deiner Karten im Portemonnaie wahrscheinlich nicht oft brauchst. Und was du nicht oft (und wir meinen wirklich oft) brauchst, das solltest du zu Hause lassen. Du denkst dir jetzt vielleicht: »Aber wenn ich einmal im Jahr in Kino X gehe und dann die Stempelkarte nicht dabei habe…«. Ja genau: einmal im Jahr. Und dafür willst du wirklich 364 Tage im Jahr unzählige Kundenkarten, Aktionskarten, Treuekarten und was es sonst noch alles gibt (wir wissen es nicht, wir tragen ja decisive!) mit dir herumschleppen, bis deine Hosen ausgebeult ist und du nicht mehr richtig sitzen kannst, weil ein dicker Klopps in deiner Gesäßtasche steckt? Trenne dich von dem unnötigen Balast, verzichte lieber auf ein paar Treuepunkte und lasse die Karten zu Hause. Du wirst schnell merken, wie viel freier du dank der Reduktion aufs Wesentliche bist.

2. Kontrolliere deine Portemonnaie regelmäßig.
Jedes Portemonnaie hat die Tendenz zum Chaos. Du solltest es also davor bewahren. Überprüfe es regelmäßig und stelle dir die Frage, was du wirklich täglich brauchst und was nicht (das kann sich im Laufe der Zeit auch ändern, z. B. wenn du im Urlaub bist oder in eine andere Stadt ziehst). Schmeiße Zettel weg, lasse Karten zu Hause, sortiere aus und genieße die Leichtigkeit.

3. Kaufe dir einen kleines Portemonnaie
Aber die Kraft der Materie, sich auszudehnen, ist ziemlich stark. Also gib ihr gar nicht erst die Gelegenheit dazu. Kaufe dir einen kleines Portemmonaie. decisive ist klein. Acht Karten und Scheine, dann ist Schluss. Und darüber hinaus stellt sich natürlich die Frage, wieso man mit einem halbleeren Riesen-Portemonnaie herumlaufen sollte. Das ergibt einfach keinen Sinn.

4. Höre auf, Kassenzettel zu sammeln wie andere Leute Briefmarken
Wir alle kennen das: bei jedem Einkauf erhalten wir unzählige Kassenzettel. Es gibt Situationen, da lohnt sich ein Aufbewahren, etwa wenn man ein Geschenk kauft und nicht weiß, wie es beim Geburtstagskind ankommt. Aber müssen diese Zettel wirklich in den Geldbeutel? Du kennst die Antwort: Es gibt bessere Orte dafür. Hänge dir die Zettel und Quittungen so schnell wie möglich zu Hause an die Pinnwand oder lege sie in eine Schublade. (Und vergiss das Wegschmeißen nicht!)

5. Kleingeld gehört nicht in das Portemonnaie
Aber, so hören wir dich fragen, ist es nicht genau dafür gemacht, Geld zu transportieren? Guter Punkt. Allerdings sind wir mittlerweile über die Zeit hinaus, in der Geld gleich Münzen heißt. Nicht umsonst hat ein modernes Portemonnaie wenig gemein mit den großen Geldbörsen im Mittelalter. Also: Lass dein Kleingeld zu Hause.

Bonustipp:
Fast alle Jeans und glücklicherweise auch viele andere Hosen besitzen eine Münztasche. Das ist diese kleine Tasche in der Hosentasche. Dieses Münzfach ist dazu da, deine Münzen aufzubewahren, solltest du doch einmal nicht um sie herumkommen.

6. Du hast gerne Visitenkarten dabei?
Ja, wir auch. Aber wir kommen sehr selten in Situationen, in denen wir mehr als zwei oder drei auf einmal verteilen. Also tue uns den Gefallen, und lasse acht von zehn Karten zu Hause (oder lagere sie zum Nachfüllen im Büro). Die Zeit der Visitenkarten ist dank des Internets ja sowieso bald passé.

7. Du hast einen großen Personalausweis?
Besorge dir einen neuen in Scheckkartenformat! Das gilt auch für deinen Führerschein. Die Retro-Varianten passen nicht in den decisive, und das ist auch gut so!

8. Kinokarten, Konzertkarten, Theaterkarten: weg damit!
Hier müssen wir dich leider enttäuschen: die gehören (nach dem Besuch!) definitiv in den Müll. Denn die Erinnerungen in unserem Kopf sind doch sowieso viel wertvoller als jede Karte auf Papier, oder? Wenn du dich nicht davon trennen kannst, dann klebe sie dir doch in dein Tagebuch.

9. Trage keine Fotos von deiner Freundin/deinen Kindern/deinem Hund mit dir herum – zumindest nicht analog
Fotos aus Papier? Wie bitte? Wir leben im 21. Jahrhundert. So etwas wichtiges wie die Fotos unserer Liebsten sollte doch nicht Wind und Wetter ausgeliefert werden, oder? Wofür gibt es Schreibtische, Nachttische oder gleich Smartphones und Computer? Willst du ein flaches Portemonnaie, so musst du dich von den Fotos darin trennen.